6. Alles Weitere….

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Am 01.09.11 (datiert 30.8.11) bekam ich von der Anwaltskanzlei der Gegenseite ein Schreiben wegen Fälligkeit der Gesamtsumme (416,-), da ich meine Ratenzahlungen nicht mehr einhielt. Grund dafür steht weiter oben im Text. Ich schickte am selben Tag noch ein Fax an die ABZR , dass ich beim ZA keinen Vertrag (igel-Leistung) unterzeichnet hätte, gab in meinem Text auch noch einen Link (Augen auf igel-Kauf) zu einer bekannten Zeitschrift an.

Im Oktober 2011 bekam ich eine Pfändungs- und Überweisungsbeschluss (datiert AG 7.10.11) zugesandt. (595,-)

Am 4. 11.11 sandte ich ein Fax an das AG F., diesen vorerst außer Kraft zu setzen. Da ich erst einen Tag zuvor Anzeige bei der Polizei erstattete, wegen Unterschriftenfälschung, wo ich auf Klärung der Sache hoffte. Außerkraftsetzung wurde natürlich abgelehnt, bzw. konnte nicht rückgängig gemacht werden.

Es kam der Gerichtsvollzieher, aber es ist ja nichts zu holen, wenn man schon jahrelang Hartz4 hat 😦  Ich sagte dem GV, unter welchen Umständen alles zustande kam. Er sagte mir, wenn die Sache aufgeklärt wird, (nach gültigem Recht!) würde alles rückgängig gemacht werden. Damals hatte ich noch ein wenig Hoffnung……..

Ich hatte von 10/2009 bis 11/2009  in der Praxis von ZA T. insgesamt 3 Formulare unterschrieben, 1. das Aufnahmeformular mit handschriftlichem Datum von mir (19.10.09), 2. allgemeine Einverständniserklärung, ebenfalls mit handschriftlichem Datum von mir. (18.11.09) 3. Ein Papier zum Heil-Kostenplan, am 3.11.09.

Ich fragte die Helferin, warum, wegen dem 3. Formular, denn ich war ja von der KK befreit. Sie meinte, wegen der Organisation, damit die Rechnung erst an mich ginge und ich diese anschließend bei der KK einreichen konnte. Dass Kosten für die Behandlung anfallen war mir schon klar, aber mir war auch klar, dass diese bei mir (als Härtefall) die KK vollständig übernimmt, so wie es zuvor ausgemacht wurde.

Hätte ich am 20.10.09 tatsächlich eine so genannte private Zusatzvereinabrung unterschrieben, hätte der ZA gegen Berufsverbot verstossen. Erstens muss der Wunsch nach einer solchen VOM PATIENTEN ausgehen, (von dieser Methode hatte ich bis 2009 nie was gehört) dem Patienten muss nach dem Angebot einer solchen mindestens 1 Tag (hat 24 Std.) Zeit gegeben werden. Um sich darüber andereweitige Informationen einholen zu können. Wie Besprechen mit KK, Zweitmeinung (eines anderen ZA) bzw. bei tatsächlichem Wunsch einer solchen Leistung auch Angebote aus dem (bei uns naheliegendem) Ausland einholen zu können! Warum stand dann auch nichts darüber in meiner Akte????? Auch das müsste seitens des Arztes dokumentiert werden. Aber mittlerweile, nach Rücksprache mit anderen ZÄ, bin ich mir ziemlich sicher, dass diese „angebliche private Zusatzvereinbarung“ bei mir überhaupt nicht angewandt wurde, ich aber trotzdem dafür bezahlen solle! 😦 Siehe hier auch die Seite „Zahnärzte“)

In meinem Fall hätte ich das allerdings innerhalb eines Tages nicht geschafft. Am 19.10.09 hatte ich starke Zahnschmerzen und wollte deshalb nicht den ganzen restlichen Tag unterwegs sein. Es wäre auch etwas knapp gewesen, wenn ich da mittags heimkomme und somit eigentlich so gut wie unmöglich, dass ich einen sofortigen Besprechungs-Termin in einer anderen ZA-Praxis bekommen hätte. Zudem noch ohne irgendeine Unterlage, Röntgenbilder. Dann hätte die andere Praxis am selben Tag noch mal eine Röntgenaufnahme machen müssen oder die Unterlagen von ZA T. anfordern müssen.

Für den nächsten Vormittag hatte mich ZA T. ja zum (auswärtigen) Hausarzt geschickt, da Blutabnahmen stets vormittags erfolgen, wo die Proben dann noch vor dem Mittag von einem Fahrer abgeholt werden, um alle ins Labor zu bringen. und nachmittags war ich anderweitig unterwegs, wie bereits geschrieben.

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5. Nach Erhalt meiner Patientenakte ging es rund

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Wie zuvor erwähnt, erhielt ich in der 2. Augusthälfte 2011 endlich meine Unterlagen von der RA R.. aus H. zurück. Mittlerweile hatte ich auch durch Gespräche mit anderen und auch dem Internet herausgefunden, dass ein Arzt bestimmte Berufspflichten hat. denn es kann doch nicht sein (zumindest nicht in Deutschland), dass man zum Arzt geht und wird paar Monate später mit einer hohen Rechnung überrascht 😦

Als erstes verglich ich die Aufzeichnungen des Arztes mit meinen eigenen Notizen. Es stand da für den 20.10.09 etwas drin, (Gespräch mit Helferin) obwohl ich an diesem Tag (nachweislich!) nicht in der Arztpraxis war. Ich dachte, er kann doch nichts mit der Krankenkasse abrechnen, wenn ich gar nicht in der Praxis war. So setzte ich mich mit dieser in Verbindung, ließ alles Weitere ruhen, denn ich hoffte, dadurch Aufklärung zu erhalten. Der Mitarbeiter meinte, er würde mir die Abrechnungen dieses ZA zusenden. Das dauerte aber eine Weile, da alles manuell gemacht würde und es recht aufwendig war, da verschlüsselt.

Anfang November 2011, also ca. 2,5 Monate nach erhalt meiner Unterlagen, nahm ich mir die Zeit, auch die restlichen Papiere durchzusehen. Zwischendurch brauchte ich einfach etwas Ruhe, das ging mir alles so an die Substanz, wenn man sich nur damit beschäftigt, zumal ich ja auch herzkrank bin. Auch hatte ich zuvor stets noch anderes zu erledigen, Arztbesuche, Physiobehandlungen, u.v.m. und das Ganze nahm mich sowieso schon derart mit, so dass sich mein Gesundheitszustand seitdem laufend verschlechterte.

Bei der Durchsicht fielen mir dann Papiere auf, wo ich mich über die etwas seltsamen Unterschriften wunderte. Ich dachte, wie denn das, ich war doch nicht betrunken, denn ich trinke keinen Alkohol. Es waren NICHT meine eigenenen Unterschriften. So las ich dann auch noch das, was drüber stand…und das war eben Einverständiserklärung über Zahlung von dieser Extra Leistung.  Dass ich über Extra-Kosten in der ZA- Praxis aufgeklärt wurde, diese wollte und mit meiner Unterschrift zustimmte. Gleichzeitig wußte ich auch, dass ich sowas nie unterschrieben habe/hätte. Datiert waren die Papiere mit dem 20.10.09, wo ich jedoch nicht in der Praxis war. Aber das Datum lediglich seitens der ZA Unterschrift, das Feld zum Datum der Patientenunterschrift blieb leer. Zwischen dem 19.10.09 (mein Erstbesuch wegen Zahnschmerzen, wo auch Abdrücke gemacht wurden) bis zum 03.11.09 (erster Tag der Behandlung) war es ja ein längerer Zeitraum. Also gab es im Nachhinein natürlich nicht viel Möglichkeiten, etwas Zusätzliches (zu anderen Tagen dazwischen) zu schreiben.

So ging ich zur nächsten Polizeistation, wo ich Anzeige gegen unbekannt erstatten wollte. Unbekannt deshalb, weil ich ja nicht gesehen habe, wer meine Unterschriften nachmachte, bzw. nicht dabei war, als dies geschah. Allerdings ist der Arzt für die Patientenakten zuständig und sollte klären können, was da falsch lief. Der erste Bedienstete, den ich ansprach, sagte was von einem Kavaliersdelikt (passiert eben mal, Pech gehabt). Er überlegte, ob er mich denn überhaupt zu jemand anderem weiterleiten solle. Ich dachte, das kann doch nicht sein, zumal ich mich vorab schon über den §267 informiert hatte. So fragte ich ihn nach seinem Namen. er sagte ihn mir, aber gleichzeitig auch, sobald ich aus dem Gebäude wieder hinausgehen würde, hätte er unser Gespräch schon wieder vergesen. Bis heute weiß ich nicht, was ich davon halten soll, mir haut es immer noch die sämtlichen Fragezeichen heraus. Aber wahrscheinlich gibt es eine ganz einfache Erklärung. 🙂 Dann kam ein anderer Beamte hinzu, der erste wollte ein Buch holen, um etwas über Unterschriften/Urkundenfälschung zu finden. Der zweite Bedienstete verwies mich dann aber weiter, in einen anderen Raum. Der Bedienstete darin, Herr M., sah mich ständig prüfend an, nachdem ich den Sachverhalt schilderte, glaubte mir anscheinend nicht. Mehr unfreiwillig nahm er dann doch eine Anzeige auf, setzte sich dazu an seinen PC und gab mir das ausgedruckte Formular zum Durchlesen. Darin verschrieb er sich paarmal zu meinen Ungunsten, obwohl ich ihm paar Minuten zuvor den Sachverhalt richtig schilderte. Kann man das innerhalb weniger Minuten vergessen? Er sagte, er bessere das aus, ging wieder an seine PC, erneuter Ausdruck. Gab mir wieder das Formular in die Hand, ich durfte es paar Sekunden behalten, in denen ich den zweiseitigen Ausdruck (DIN A 4) gar nicht durchlesen konnte. Ich musste es unverzüglich unterschreiben und ihm geben. Ich sagte, ich hätte es noch nicht durchgelesen, aber das interessierte ihn nicht. Naja, ich dachte, vielleicht hat er Stress oder ich habe ihn bei seiner Kaffeepause gestört? Okay, ich unterschrieb, damals hegte ich noch keinen Argwohn, dachte alle Polizisten sind gute Menschen (dein Freund und Helfer), aber ich wurde eines Besseren belehrt. So war ich stets der Meinug, ich hätte meine Anzeige (aus o.g. Gründen) gegen unbekannt gestellt. Erst am 04.07.14 erfuhr ich zufällig, dass diese Anzeige nicht gegen unbekannt aufgenommen wurde, sondern gegen den Arzt selber. Dass der Arzt bei der Polizei gute Freunde zu haben scheint, wurde mir in den letzten Jahren von anderen Personen bestätigt. Leute aus meine Kreisen (die Herrn M. wahrscheinlich besser kennen, denn ich sah ihn zum erstenmal) fragten mich, warum ich diese Anzeige nicht selber schrieb und der Staatsanwaltschaft zukommen ließ.  Doch ich wußte zum damaligen Zeitpunkt noch nicht, dass man das kann. Hatte kaum was mit der Polizei zu tun. Lediglich 1999 erstattete ich mal eine Anzeige wegen Beleidigung (auf meinem AB, den ich mitnahm). Aber da sich diejenige Person noch nichts zuschulden kommen ließ, wurde das Ganze damals eingestellt.

Dass die Unterschriften nicht identisch sind, bestätigten mir mittlerweile mehrere (auch studierte) Personen. Erst vor ein paar Wochen wieder eine studierte Person, diese meinte, die anderen Unterschriften hätten eine ganz andere Schriftführung. Aber niemand davon ist ein Schriftgutachter. Die Staatsanwaltschaft sieht es nicht für nötig an, ein Schriftgutachten machen zu lassen, da es „nur“ um einen Ausgangsbetrag von knapp 450,- geht. Und ein Gutachten ca. das 3-4 fache kostet. Sollte es aber nicht eigentlich ums Prinzip gehen? Doch für den Bau eines neuen Justizgebäudes waren dann aber jede Menge Euros vorhanden. 🙂

Dürfen wir jetzt alle Unterschriften fälschen, um uns daran zu berreichern, soweit ein bestimmter Betrag nicht überschritten wird?????? Oder dürfen das nur bestimmte Berufsgruppen? Denn im umgekehrten Fall sähe die Sachlage wohl anders aus.

4. Es tat sich noch viel….

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Da meine Zähne (Unterkiefer) ja von Anfang an nicht passten, war ich im Juni 2011 in einer anderen ZA-Praxis. Von medizinischer Seite aus wurde festgestellt, dass es nicht in Ordnung war. Aber während der 2 jährigen Gewährleistungspflicht durch den vorigen ZA durfte ich ja anderswo nichts machen lassen. So war ich lediglich zur Kontrolle in dieser Praxis. Doch später kam dann doch das OK von der KK, dass ich in einer anderen Praxis nachbessern lassen durfte, wegen dem zerstörten Vertruensverhältnis zum früheren ZA.

Nachdem ich die ersten drei Raten bezahlt hatte, erhielt ich ein erneutes Schreiben von meiner RA, datiert 29.06.11: „Anrede Sehr gehrte Frau …., in der Anlage überlasse ich Ihnen eine Ausfertigung des Kostenfestsetzungsbeschlusses des Amtsgerichts H (im AG H war ich mein ganzes Leben noch nicht!) vom 10.06.2011, wonach Sie die Kosten der Bevollmächtigten Ihrer Ehefrau zu bezahlen haben, 217,86 Euro. HÄÄÄÄÄ? Ich bin nicht verheiratet, schon gar nicht mit mir selber, das wäre ein absoluter Fehler vom Standesamt :),wenn nicht sogar Urkundenfälschung 🙂 Im Amtsgericht H.war ich noch nie und wahrscheinlich auch nicht die RA in meiner Angelegenheit. Alles spielte sich im AG F. ab.

So stellte ich meine Ratenzahlungen á 20,- ein.

Die RA sicherte mir im damaligen Telefongespräch (wo mein Partner neben mir saß und es mitbekam) zu, dass außer den 240,- keine weiteren Kosten auf mich zukommen würden. Also eine glatte Lüge!

Ich rief nach Erhalt des Briefes paarmal in der Kanzlei an, ob das seine Richtigkeit hat. Die Dame am Telefon hatte keine Ahnung, die Anwältin selber bekam ich erst gar nicht zu sprechen. Aber nach Rücksprache mit dieser teilte mir die Angestellte dann später mit, dass die Rechnung in Ordnung sei.

Ich bat darum, erst telefonisch, dann per Fax, dass ich doch gerne meine Unterlagen zurückhaben möchte. Dies musste ich insgesamt dreimal! tun, bis es endlich klappte.

Am 19.07.11 beschwerte ich mich schriftlich über diese RA, ich weiß nicht, ob es der Chef war, denn die Kanzlei hat den Namen von 2 Männern. Der von mir angeschriebene  Mann nahm seine Kollegin natürlich in Schutz 🙂

Datiert vom 20.07.11 erhielt ich ein Schreiben von der RA, wo sie sich nochmals äußerte. U.a. steht da auch der Satz drin: „Als Anwältin bin ich auch verpflichtet, Sie auf das Kostenrisiko hinzuweisen.“ Hatte sie das von Anfang an nicht gewußt? 240,- + 217,- = 457,-. Der ganze Ausgangsbetrag war allerdings“nur“ 447, 97! Zu den Berufspflichten eines Anwalts gehört auch, dass der Klient im Nachhinein nicht schlechter dasteht als zuvor. es kamen aber bei mir noch die 10,- dazu, sowie die ganzen Fahrtkosten, teils mit Auto, teils mit öffentlichen Verkehrsmiteln. Die Anwältin zeigte ihre gute Seite 🙂 und bot mir an, mich mit der Gegenseite in Verbindung zu setzen, um für die 217,-  evtl. ebenfalls eine Ratenzahlung zu vereinbaren.

Datiert mit 16.08.11 kam ein erneutes Schreiben von der RA, (Bezug auf mein Schreiben vom 28.07.11) dass sie die Rücksendung meiner Unterlagen (diese waren anbei) nicht früher veranlassen konnte, da sie bis zum 07.08.11 in Urlaub war. Warum wurden diese dann mit dem Schreiben von 20.07.11 (und eigenhändiger? Unterschrift der RA) nicht gleich mit verschickt???

Fast zeitgleich (datiert 04.08.11) erhielt ich von einer RA-Kanzlei aus einem anderen Landkreis einen Brief als Einschreiben. Ich solle von weiteren Schreiben an die Mutter vom ZA absehen: „In dem Schreiben bezichtigen Sie unseren Mandanten unmittelbar, zumindest jedoch mittelbar, der LÜGE, indem Sie ausführen „dass er es wenigstens mit der Wahrheit etwas genauer nimmt“

Ich sandte ein Fax an die Kanzlei, dass ich weder die Mutter des ZA kenne, noch ihren Namen bzw. ihre Anschrift weiss. Ich denke nicht, dass sie in unserem Ort wohnt (vielleicht sogar  in seinem Haus?), zumindest hatte ich die Dame noch nie gesehen. Ich wußte geanusowenig, ob seine Eltern überhaupt noch leben.  Da der Arzt damals über 50 war, schien seine Mutter 2011 vielleicht zwischen 70 und 80 Jahren zu sein, wenn man theoretisch rechnet. Zur damaligen Zeit bekam man die Kinder ja nicht schon mit 14 oder 15, auch wenn sich die Zeiten seit den 50er Jahren geändert haben. Sollte er nicht das erstgeborene Kind seiner Eltern sein, könnte die Mutter 2011 wohl auch schon 80 Jahre oder darüber gewesen sein. Mehr wußte ich nicht, über diesen „angeblichen“ Brief, denn sich so gut wie jeder schreiben (lassen) kann. Erst jetzt im Juli 2014 habe ich erfahren, dass der „angebliche“ Schreiber der Mutter alles Gute wegen Krankheit bzw. Krebs wünschte. Falls dieser Brief wirklich nicht vom ZA bzw. seinen eigenen Kreisen geschrieben wurde, müßte es also schon jemand sein, der die Familie kennt. Ich hatte damals, wie auch heute (noch mehr), mit verschiedenen Personen darüber geprochen. Um Hilfe, Ratschläge zu bekommen, was ich tun könne, das ist nicht verboten.

Nun, ich erstattetete kurz danach Anzeige wegen Verleumdung, der Arzt meinte: „Es hätte ja sein können….dass ich es war“. Wurde weiter nicht nachgegangen, seitens der Staatsanwaltschaft. Nun ja, ich bin ja schließlich kein Arzt und studiert habe ich auch nicht. Aber ich versuche Gerechtigkeit zu vermitteln, bin hilfsbereit, setze mich für andere ein und habe so schon einige Sachen unterstützt, ohne jetzt darüber große Worte zu verlieren.

3. Meine nächsten Schritte…bis zur Gerichtsverhandlung

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Von der KK wieder daheim, gab ich bei Google „Prof. Hofmann“ ein, es kamen massenweise Ergebnisse. Ich wurde nicht fündig. Erst im Jahr 2012 :(, wie in einem folgendem Post erwähnt. Auch hier steht „kaum gängiges Verfahren“:  http://www.hilfreich.de/all-oral-verfahren_3124

Es kam noch einiges an Post von ABZR

Zahlungserinnerung, datiert 10.02.10 über 450,97, Mahnung, datiert 01.03.10  über 459,21. Am 10.03.10 sandte ich ein Fax an diese Stelle, mit Schilderung des Sachverhaltes. Es kam eine Standardantwort zurück, der Betrag müsse trotzdem von mir bezahlt werden. Es kam eine Zahlungsaufforderung, datiert 08.04.10 über 471,08, ein Schreiben von einer Anwaltskanzlei RVG, datiert 21.05.10, ein Mahnbescheid, datiert 11.06.10, ein Vollstreckungsbescheid, datiert 07.07.10.  Am 20.07.10 hatte ich Einspruch eingelegt, unter Schilderung des Sachverhaltes.

Ich überlegte zuvor, was ich sonst noch machen kann und kam irgendwie zur Unabhängigen Patientenberatung. Ich rief dort an, es gingen auch einige Mails hin-und her. Die Dame meinte, das würde wohl alles auf einen Rechtsstreit hinauslaufen und ich solle mir einen Anwalt mit dem Schwerpunkt „Medizinrecht“ nehmen.

Mit Hartz4 hat man ja leider nicht standardmäßig einen Rechtschutz. 😦 So ging ich zur Rechtsberatungstelle am Amtsgericht F. (ca. 25 km einfache Fahrt) und bekam dort einen Beratungsschein. Musste natürlich meine Einkommensbelege (Hartz4 Bescheid) vorlegen. Den Beratungsschein bekam ich auf dem Postweg zugeschickt, datiert mit dem 13.08.10.

Ich wusste nicht, welchen Anwalt ich nehmen sollte. Rief paar wenige an, aber diese waren bereits in anderer Sache für den Zahnarzt tätig. Aber ca. 40 km weiter fand ich dann die Anwältin Frau R., in H. Machte einen Termin mit der Kanzlei aus (für 19.08.10) und fuhr hin. Bezahlte dort die 10 Euro, schilderte die Sachlage. Die Anwältin sagte, es bestehen schon Erfolgsaussichten, deshalb wurde auch gleich ein Formular für PKH ausgefüllt. Falls nicht, hätte sie wohl nicht zu klagen brauchen. Ich solle meine Patientenunterlagen anfordern, dem ZA dazu eine angemessene Frist lassen. Dies tat ich so und am Ende dieser Frist hatte ich die Papiere in meinem Briefkasten. Ich sah diese flüchtig durch, steckte sie in einen Umschlag, fuhr zur auswärtigen Post, gab den Brief als Einschreiben auf.

Die Anwältin schrieb daraufhin eigentlich einen ganz ordentlichen Brief an die Gegenseite, (datiert 08.10.10 ans AG), den bekam ich ebenfalls in Kopie zugeschickt, ansonsten hörte ich die ganze Zeit nichts mehr von ihr. Darin stand u.a., es hätte auch noch einen Schriftsatz  von ihr gegeben (31.08.), auch wegen Prozeßkostenhilfe, zur Anspruchbegründung der Klägerin vom 04.08.10. Darüber habe ich allerdings nichts in meinen Unterlagen.

Die Anwältin erhielt dann ein Schreiben von der Gegenseite, datiert 27.10.10, Eingangsstempel in RA-Kanzlei am 21.12.10., welches  ich ebenfalls in meinen Unterlagen habe.

Es gab dann einen Termin zur Gerichtsverhandlung (datiert AG 16.12.10) für den 07.02.11. Schreiben von der RA: (datiert 2.12.10): Terminverlegung wegen ihres Urlaubs, so gab es einen neuen Termin für den 24.02.11. An diesem Tag war ich allerdings krank und reichte ein ärztliches Attest ein. Hatte etwas Fieber, grippaler Infekt mit eitrigem Schnupfen. Auto war auch nicht so ganz in Ordnung (Batterie) und mit öffentlichen Verkehrsmitteln (3 verschiedene) wollte ich in diesem Zustand nicht den ganzen Tag unterwegs sein. Zumal man ja bei jedem einzelnen auch Wartezeiten (bis zu 2 Stunden) im Freien hatte, noch dazu bei der Kälte.

Am 24.02.11 war nun die GV, wo ich wegen Krankheit nicht anwesend sein konnte. Ich dachte, die Anwältin wird das schon in meinem Sinne regeln, schließlich wird sie ja dafür auch bezahlt.

Sie rief mich dann vormittags vom Gericht  aus mit ihrem Handy aus an, mein LG saß neben mir. Sie sagte, ich solle einem Vergleich zustimmen. Falls nicht, wäre sie nicht mehr meine Anwältin und es würden dann auch noch weitere Kosten auf mich zukommen. Ich stand unter Druck, zögerte, wusste auf die Schnelle nicht, was ich tun sollte, denn ich musste mich innerhalb von Sekunden entscheiden. Sie war frech und diskriminierend (wegen Hartz4) zu mir, obwohl sie in ihrem damaligen Brief an die Gegenseite schrieb, dass sich an Hartz4, durch meine Krankheiten bedingt, in der nächsten Zeit wahrscheinlich nichts ändern würde. Sie sagte, es wäre meine Schuld, wenn ich nicht zur Verhandlung kommen könne. Ich erwiderte, dass es mir gesundheitlich nicht gut ginge, um den ganzen Tag mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs zu sein. Sie meinte, ich hätte ja auch mit dem Taxi fahren können.(einfache Strecke 25 km, weil man mit Hartz4 das Geld dafür selbtsverständlich hat .)) Sie sagte, dann müsse ich eben arbeiten, wenn ich Geld bräuchte. Widersprach sich hierzu also wieder selber, in Anbetracht ihres damaligen Schriftsatzes an die Gegenseite.

Sie hätte ja schließlich auch zum AG fahren müssen und sogar noch eine weitere Strecke als ich. Ich sagte: Sie werden ja dafür auch bezahlt. Ja, aber sie müsse das Geld erstmal selber vorschiessen. Ich sagte, für teuren Fernurlaub ist doch auch genug Geld da.

Sie sah ein, dass wir so nicht weiterkamen, drängte immer wegen der Zeit, machte mir den Vegleich schmackhaft. Ich müsse lediglich 240,- zahlen, dies in bequemen monatlichen Raten, welche sie von 30,- noch auf 20,- herunterhandeln konnte. Die gute Frau 🙂 Zudem kämen keine weiteren Kosten auf mich zu. Ich stimmte zu, einfach nur, um Ruhe zu haben, und nicht weil es Unrecht war. Dachte, das muss ich irgendwie schaffen, ein Jahr lang.

Was ich zu diesem Zeitpunkt nicht wusste, meine Anwältin und alle anderen Beteiligten sehr wohl: Es waren Papiere vorhanden, mit Einwilligung zu einer privaten Zusatzvereinbarung über knapp 450,-, unterzeichnet mit meinem Namen. Dazu später mehr…der Vergleich wurde somit unter falschen Voraussetzungen geschlossen.

Es ging alles seinen Lauf, ich bekam wieder Post. Schreiben von RA S.wegen Vergleich, bzw. Protokoll vom Gericht, beides datiert mit 24.02.11. Gesamtforderung Vergleich 240,- in Raten zu je 20,- pro Monat. Als ob ich einen Ratenkauf getätigt hätte 🙂 Wenn ich in ein Geschäft gehe, um mir z.B. einen Fernseher, Waschmaschine, Elektroherd oder was auch immer kaufen will, muss ich das Gerät entweder in bar bezahlen oder bei Ratenkauf meine Einkommensnachweise vorlegen. Mit Hartz4 hat man da schlechte Karten, da heisst es entweder CASH oder NIX.

In einer Zahnarzt-Praxis ist das allerdings anders, da bekommt jeder uneingeschränkten Kredit, selbst wenn man Hartz4 im Aufnahmeformular angibt.   🙂  🙂  🙂

Am 27.02.11 ging ein Schreiben an den ZA, welches ich in Eile aufsetzte, da ein Bekannter bei uns war und dieser das auf dem Heimweg mitnahm, um es beim ZA in den Briefkasten zu werfen. Ich fragte höflich an, an welchem Tag (Datum und Uhrzeit) ich denn ein Beratungsgespräch in der Praxis gehabt hätte und bat um Mitteilung. Keine Antwort – ist auch eine Antwort! 😦

Es kam dann noch ein Schreiben von RA R.., datiert 31.03.11: Beschluss AG vom 28.03.11, Prozeßkostenhilfe bewilligt, Kosten des Verfahrens werden von Staatskasse übernommen.

Ich zahlte brav 3 x 20,- pro Monat, ansonsten tat sich erstmal weiter nichts.

2. So ging es weiter….bis zur Behandlung

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Am 21.10.09 (nachmittags) hätte ich, wie erwähnt, ein Beratungsgespräch in der Zahnarztpraxis gehabt.

Vormittags war ich mit meinem LG unterwegs, in der Kreisstadt, da er dort einen Facharzttermin hatte. Mittags waren wir auf dem Rückweg, aber unterwegs wollte das Auto nicht mehr so wie ich 😦 Es war nicht mehr fahrbereit, ich kam nicht weiter. Ich schaltete das Handy ein, welches ich für den Notfall fast immer dabei hatte (wenn nicht gerade daheim vergessen). Rief in der ZA-Praxis an und sagte meinen Termin für nachmittags ab, unter Nennung des Grundes. Bekam gleich einen neuen für den übernächsten Tag. Dann rief ich den Abschleppdienst an, mußte einige Zeit warten, bis der kam. Das Auto wurde in die Werkstatt gebracht.

Das alles war etwas viel Aufregung für mich, abends bzw. nachts hatte ich Blutdruckentgleisung, kam ins Krankenhaus. Wenn man erstmal da drin ist, werden gleich viele Untersuchungen gemacht, so dauerte es 7 Tage, bis ich wieder nach Hause konnte. Auch wurde ich im KH so langsam umgestellt, Tabletten weg, dafür Thrombose-Spritzen. Ich sagte dem Stationsarzt, dass ich am 23.10.09 einen Termin beim ZA hätte. dieser meinte, kein Problem, ich würde da mit dem Taxi hingebracht, denn ich müsse ja nicht liegend transportiert werden. Der KH-Arzt rief in der ZA-Praxis an, teilte mir dann aber mit, dass es nicht nötig wäre, diesen Termin wahrzunehmen. Während meines KH-Aufenthaltes schickte ich meinen LG zur KK, um das mit dem Kosten zu klären, da ich mich ja selber nicht darum kümmern konnte. Als Härtefall bekam ich natürlich den doppelten Festkostenzuschuss.

Als ich eine Woche später nachmittags heim kam, rief ich als erstes in der ZA-Praxis an, meldete mich zurück und wollte einen neuen Termin vereinbaren. Die Helferin meinte, das wäre nicht nötig. Es wären allerdings noch einige Tage Zeit gewesen, wo ich hätte kommen können. Ich dachte mir weiter nichts Besonderes dabei, lediglich dass ich sowieso nur das machen lassen kann, was die Kasse bezahlt und ich diesbezüglich sowieso keine Wahlmöglichkeiten hätte.                 Ich sollte meinen Blutwert nennen (Quick), aber der passte noch nicht. Doch es war das Wochenende dazwischen und ich musste danach sowieso nochmal zum Hausarzt. Der Wert am Montag passte dann, wurde auch an ZA-Praxis gefaxt und ich bekam einen Termin für den 03.11.09, zur ersten Behandlung.

Am 3.11.09 hatte ich nun den ersten Termin zum Zähne ziehen, am 4.11.09 den zweiten. Der ZA meinte, das ziehen wir schnell durch. Unter schnell verstand er insgesamt 5! Wochen, wie es sich im Nachhinein herausstellte. Gleichzeitig gab ich an diesem Tag auch meine KH-Bericht ab, wegen meiner aktuellen Medikamente usw. Diesen Bericht machte sich der ZA im Nachhinein allerdings widerrechtlich zunutzen. Er schrieb etwas über meinen Aufnahmezustand (keine Diagnose) als ich am 21.09.09 ins KH kam,  von ZA datiert mit 19.10.09 in meine ZA-Patientenakte. Dies hatte nichts mit dem Bereich Zahmedizin zu tun! Allerdings erhielt der ZA den KH-Bericht erst am 3.11.09  von mir, ich selber vom KH am Entlassungstag (28.10.09). Kann der ZA hellsehen???? Da es nicht um Zahnmedizin! ging, frage ich mich: Hat der ZA auch eine Zulassung als Allgemeinarzt?? Dann dürfte er solche Diagnosen veielleicht stellen. Zudem behauptet er in meiner Akte für gleiches Datum, (19.10.09-mein Erstbesuch wg. Zahnschmerzen), dass ich Implantate wollte, diese aber für mich zu teuer wären. Auch das steht für den 19.10.09 in meiner Patientenakte. Das wollte ich zu keinem Zeitpunkt,  ich ging an diesem Tag lediglich notgedrungen wegen Zahnschmerzen zum Arzt!

So jetzt habe ich etwas vorgegriffen, denn meine Patientenakte habe ich ja erst in der 2. Augusthälfte 2011  zurück erhalten, von damaliger RA, wandte mich dann auch  noch an eine zentrale Stelle in München, aber dazu später mehr.

Am 10.12.09  bekam ich den Zahnersatz, aber dieser passte nicht. Der ZA meinte, das würde sich geben, gab sich aber nicht. Es ist wohl auch einem Laien klar, dass sich der Kiefer, nach 5 Wochen ohne Zähne, zurückbildet.

Im Januar 2010 bekam ich eine Rechnung über 1043,51 Euro  (ABZR München), datiert mit 28.12.09. Der Betrag war allerdings auf dem anhängenden Überwesiungsvordruck durchgestrichen. Ich dachte, kann nicht sein, vielleicht ein Irrtum in der Verwaltung, die Kasse hat doch für mich alle Kosten übernommen.

Ich ging zur ZA-Praxis, sprach das am Tresen bei der Helferin an. Sie schickte mich ins Wartezimmer, wo ich ca. 15 -20 Minuten verbrachte. Währenddessen zog sie sich mit dem ZA zur Besprechung in einen anderen Raum zurück. Als der Arzt wieder weg war, rief sie mich in diesen Raum, sagte kurz und bündig, das wäre so richtig, ich müsse das bezahlen und gab mir einen Flyer über Ratenzahlung mit.

Ebenso sprach ich gleich mit an, dass der Zahnersatz nicht passe, viel zu groß sei und ich deshalb einen schiefen Kiefer hätte, was auch auf Fotos im Nachhinein zu sehen ist. Mir wurde Ausbesserung angeboten. Aber geht man erneut zu so einem ZA??? Wenn das Vertrauensverhältnis zerstört ist??? Wer weiß, über wieviel hundert Euro die nächste Rechnung gewesen wäre? Obwohl ich selber absolut nichts dafür kann, wenn der Zahnersatz nicht passt, denn nicht ich bin der Zahnarzt.

Kurz danach ging ich zur KK, wollte die erhaltene Rechnung dort abklären. Aber mir wurde gesagt, das wäre eine Extra-Leistung, welche die Kasse nicht übernimmt. (nach Prof. Hofmann) HÄÄÄÄÄÄÄÄ??? Eine so genannte i-Gel-Leistung, bei ZA heißt das allerdings “private Zusatzvereinbarung”. Ich sagte, dass ich dies ja gar nicht wollte, nie in Auftrag gab, und diese Behandlung auch gar nicht kannte, der Mitarbeiter zuckte nur mit den Schultern…

1. So fing alles an

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In diesem Blog geht es um eine unglaubliche Geschichte (Schmierenkomödie), welche durch einen Zahnarzt den Anfang nahm. Die Rache eines Zahnarztes. Bei den anderen Personen dreht es sich außer dem Zahnarzt u.a. noch um Rechtsanwälte, Polizei und die Justiz. Um sich einen kurzen und schnellen Überblick zu verschaffen, lesen Sie bitte zuerst die Seite:
„Meine Geschichte in Kurzform“
Ob  diese Geschichte wahr ist oder nicht, darf jeder Leser dieses Blogs selber entscheiden.
Über Hilfe in jeglicher Form wäre ich sehr dankbar und werde mich irgendwie revanchieren.
 
Am 18.10.2009 hatte ich  Zahnschmerzen, welche sich bis zum nächsten Morgen noch verschlimmerten.
Ich bin kein Freund von Zahnärzten, eher ein Angstpatient. Deshalb ziehe ich in dieser Hinsicht alles so lange wie möglich hinaus.

Da es dann aber doch nicht besser wurde, rief ich am 19.10.09 vormittags in der nächsten Praxis an und fragte, ob ich denn mal vorbeikommen könne. So bekam ich gesagt, dass es um 11.30 Uhr möglich wäre.

Das war mein Verhängnis, der Fehler meines Lebens, nichts bereue ich mehr, als dass ich damals den bequemsten Weg gewählt hatte, hier im Ort zu gehen!

In der nächsten Stadt gab es zwar auch Zahnärzte, aber da hätte ich entweder mit dem Auto oder mit Bus hinfahren müssen. Das Auto war schon älter, da weiß man nie, ob es mal stehenbleibt. Dies passierte dann jedoch zwei Tage später, aber dazu später mehr.

So zog ich es in Anbetracht der starken Schmerzen vor, hier im Ort zu gehen und nicht lange Zeit auswärts zu verbringen.

Ich  ging also in besagte Praxis, musste nicht lange im Wartezimmer sitzen. Der Zahnarzt selber konnte mir leider auch nicht helfen, mir wegen meiner Medikamentation  auch keine Spritze geben. Er gab mir allerdings Schmerztabletten mit, die ich wegen meinen anderen Medikamenten nicht unbedingt nehmen sollte, obwohl ich diese im Aufnahmeformular angab, ebenso wie Hartz4 (leider gesundheitlich bedingt).

An diesem Tag war ich wegen den starken Zahnschmerzen unkonzentriert , hatte fast nichts gemacht, außer gefrühstückt. So verschrieb ich mich beim Ausfüllen des Aufnahmeformulars um einen Tag (einen Tag später, als es tatsächlich war), dachte aber vor Abgabe noch mal nach, merkte es und besserte das Datum aus.

Es war ein „schwerwiegender Fehler“, mich als Privatperson zu verschreiben, (obwohl gleich wieder ausgebessert) dies wurde mir im Laufe der Zeit von verschiedenen Personen angekreidet. Dazu später mehr. Aber andere Personen, welche nicht privat sind und sogar studiert haben, bekommen keine Probleme, wenn sie sich verschreiben und das jedoch nicht ausbessern. Auch dazu später mehr!

Ich hatte schon Teilprothese. Der Zahnarzt machte mir den Vorschlag, gleich alles sanieren zu lassen, „dann hätte ich meine Ruhe“. Ja, die hätte ich gerne gehabt, aber das Gegenteil war der Fall, ab da war es vorbei mit meiner Ruhe.

Ich sagte, geht in Ordnung, wenn die KK alle Kosten für mich übernimmt, kann ich alles auf einmal machen lassen. Dies in der Annahme, weil mein Lebensgefährte im Jahr zuvor ebenfalls nichts zuzahlen musste.

Ich musste dann ins Labor, der ZA machte Abdrücke. Für den nächsten Tag schickte mich der ZA zu meinem (auswärtigen) Hausarzt, wegen Blutabnahme, bzw. Bestimmung des aktuellen Quickwerts. An der Anmeldung bekam ich gleich noch einen Termin für den übernächsten Tag. (21.10.09), für den nächsten ZA-Termin. Da sollte ich dann ein Beratungsgespräch über den Ablauf haben und meinen aktuellen Quickwert angeben. Unterlagen für die KK (Heil-und Kostenplan) bekam ich nicht mit, die Praxis wollte diese der KK selber übermitteln.

Kurz nach 12.00 Uhr war ich dann am 19.10.09 wieder daheim, kümmerte mich ums Mittagessen, da mein Lebensgefährte verschiedene  Sachen (Papier, Kartons, Kunststoff) zum Wertstoffhof brachte, welcher an diesem Tag in unserem Ort war.  Ich nahm andere Tabletten ein (keine rezeptpflichtigen) und im Laufe des Tages wurden die Zahnschmerzen weniger.

In der Hausarztpraxis, wo ich am 20.10.09 war, sollte ich ansprechen, dass mir eine Behandlung bevorsteht, wo Zähne gezogen werden, was ich bei den Helferinnen tat. In dieser Praxis wurden keine Termine vergeben, man musste eben stets entsprechende Wartezeit einplanen. So wollte ich einen oder 2 Tage danach nochmal hin, um alles mit dem Arzt selber zu besprechen. Wegen Absetzen der Tabletten, bzw. Weiterbehandlung mit Thrombosespritzen.

Ich ließ mir noch ein Rezept über bald zu Ende gehende Tabletten ausstellen, holte diese in einer Apotheke, paar Meter weiter, ab. Anschließend ging ich, da schon mal in der Stadt, bis mittags noch zu einem gemeinsamen Freund von mir und meinem Partner und fuhr kurz nach 12.00 Uhr wieder heim. Da aß ich eine Kleinigkeit zu mittag, (ca. 5 Minuten), fuhr anschließend mit meinem Partner zu einem befreundeteten Paar (ca. 40 Min. Fahrzeit). Diese Fahrzeit habe ich in diesem Jahr noch einmal nachvollzogen, auf der gleichen Strecke, es waren 40 Minuten. Auf dem Rückfahrt sind wir noch zu meiner Cousine, da dies auf dem Weg lag. Von dort fuhren wir gegen 20.00 Uhr wieder nach Hause.

Dies war kurzfristig geplant, denn ich dachte, wenn ich dann paar Wochen ganz ohne Zähne sei, muß ich nicht unbedingt  unterwegs sein. Zumal ich mir da ja dann auch mit dem Essen schwer tat und von niemand verlangen wollte, dass für mich Suppe gekocht wurde oder dass mein Stückchen Kuchen zum Kaffee püriert wurde. 🙂 Im Winter fahre ich nicht gerne mit dem Auto, nur wenn es unbedingt sein muss, mal eine kurze Strecke. Deshalb war das in diesem Jahr meine letzte Tour in diese Richtung, da ich ja auch erst am 10.12.09 mit der Behandlung fertig war, bzw. die Prothese hatte.