1. So fing alles an


In diesem Blog geht es um eine unglaubliche Geschichte (Schmierenkomödie), welche durch einen Zahnarzt den Anfang nahm. Die Rache eines Zahnarztes. Bei den anderen Personen dreht es sich außer dem Zahnarzt u.a. noch um Rechtsanwälte, Polizei und die Justiz. Um sich einen kurzen und schnellen Überblick zu verschaffen, lesen Sie bitte zuerst die Seite:
„Meine Geschichte in Kurzform“
Ob  diese Geschichte wahr ist oder nicht, darf jeder Leser dieses Blogs selber entscheiden.
Über Hilfe in jeglicher Form wäre ich sehr dankbar und werde mich irgendwie revanchieren.
 
Am 18.10.2009 hatte ich  Zahnschmerzen, welche sich bis zum nächsten Morgen noch verschlimmerten.
Ich bin kein Freund von Zahnärzten, eher ein Angstpatient. Deshalb ziehe ich in dieser Hinsicht alles so lange wie möglich hinaus.

Da es dann aber doch nicht besser wurde, rief ich am 19.10.09 vormittags in der nächsten Praxis an und fragte, ob ich denn mal vorbeikommen könne. So bekam ich gesagt, dass es um 11.30 Uhr möglich wäre.

Das war mein Verhängnis, der Fehler meines Lebens, nichts bereue ich mehr, als dass ich damals den bequemsten Weg gewählt hatte, hier im Ort zu gehen!

In der nächsten Stadt gab es zwar auch Zahnärzte, aber da hätte ich entweder mit dem Auto oder mit Bus hinfahren müssen. Das Auto war schon älter, da weiß man nie, ob es mal stehenbleibt. Dies passierte dann jedoch zwei Tage später, aber dazu später mehr.

So zog ich es in Anbetracht der starken Schmerzen vor, hier im Ort zu gehen und nicht lange Zeit auswärts zu verbringen.

Ich  ging also in besagte Praxis, musste nicht lange im Wartezimmer sitzen. Der Zahnarzt selber konnte mir leider auch nicht helfen, mir wegen meiner Medikamentation  auch keine Spritze geben. Er gab mir allerdings Schmerztabletten mit, die ich wegen meinen anderen Medikamenten nicht unbedingt nehmen sollte, obwohl ich diese im Aufnahmeformular angab, ebenso wie Hartz4 (leider gesundheitlich bedingt).

An diesem Tag war ich wegen den starken Zahnschmerzen unkonzentriert , hatte fast nichts gemacht, außer gefrühstückt. So verschrieb ich mich beim Ausfüllen des Aufnahmeformulars um einen Tag (einen Tag später, als es tatsächlich war), dachte aber vor Abgabe noch mal nach, merkte es und besserte das Datum aus.

Es war ein „schwerwiegender Fehler“, mich als Privatperson zu verschreiben, (obwohl gleich wieder ausgebessert) dies wurde mir im Laufe der Zeit von verschiedenen Personen angekreidet. Dazu später mehr. Aber andere Personen, welche nicht privat sind und sogar studiert haben, bekommen keine Probleme, wenn sie sich verschreiben und das jedoch nicht ausbessern. Auch dazu später mehr!

Ich hatte schon Teilprothese. Der Zahnarzt machte mir den Vorschlag, gleich alles sanieren zu lassen, „dann hätte ich meine Ruhe“. Ja, die hätte ich gerne gehabt, aber das Gegenteil war der Fall, ab da war es vorbei mit meiner Ruhe.

Ich sagte, geht in Ordnung, wenn die KK alle Kosten für mich übernimmt, kann ich alles auf einmal machen lassen. Dies in der Annahme, weil mein Lebensgefährte im Jahr zuvor ebenfalls nichts zuzahlen musste.

Ich musste dann ins Labor, der ZA machte Abdrücke. Für den nächsten Tag schickte mich der ZA zu meinem (auswärtigen) Hausarzt, wegen Blutabnahme, bzw. Bestimmung des aktuellen Quickwerts. An der Anmeldung bekam ich gleich noch einen Termin für den übernächsten Tag. (21.10.09), für den nächsten ZA-Termin. Da sollte ich dann ein Beratungsgespräch über den Ablauf haben und meinen aktuellen Quickwert angeben. Unterlagen für die KK (Heil-und Kostenplan) bekam ich nicht mit, die Praxis wollte diese der KK selber übermitteln.

Kurz nach 12.00 Uhr war ich dann am 19.10.09 wieder daheim, kümmerte mich ums Mittagessen, da mein Lebensgefährte verschiedene  Sachen (Papier, Kartons, Kunststoff) zum Wertstoffhof brachte, welcher an diesem Tag in unserem Ort war.  Ich nahm andere Tabletten ein (keine rezeptpflichtigen) und im Laufe des Tages wurden die Zahnschmerzen weniger.

In der Hausarztpraxis, wo ich am 20.10.09 war, sollte ich ansprechen, dass mir eine Behandlung bevorsteht, wo Zähne gezogen werden, was ich bei den Helferinnen tat. In dieser Praxis wurden keine Termine vergeben, man musste eben stets entsprechende Wartezeit einplanen. So wollte ich einen oder 2 Tage danach nochmal hin, um alles mit dem Arzt selber zu besprechen. Wegen Absetzen der Tabletten, bzw. Weiterbehandlung mit Thrombosespritzen.

Ich ließ mir noch ein Rezept über bald zu Ende gehende Tabletten ausstellen, holte diese in einer Apotheke, paar Meter weiter, ab. Anschließend ging ich, da schon mal in der Stadt, bis mittags noch zu einem gemeinsamen Freund von mir und meinem Partner und fuhr kurz nach 12.00 Uhr wieder heim. Da aß ich eine Kleinigkeit zu mittag, (ca. 5 Minuten), fuhr anschließend mit meinem Partner zu einem befreundeteten Paar (ca. 40 Min. Fahrzeit). Diese Fahrzeit habe ich in diesem Jahr noch einmal nachvollzogen, auf der gleichen Strecke, es waren 40 Minuten. Auf dem Rückfahrt sind wir noch zu meiner Cousine, da dies auf dem Weg lag. Von dort fuhren wir gegen 20.00 Uhr wieder nach Hause.

Dies war kurzfristig geplant, denn ich dachte, wenn ich dann paar Wochen ganz ohne Zähne sei, muß ich nicht unbedingt  unterwegs sein. Zumal ich mir da ja dann auch mit dem Essen schwer tat und von niemand verlangen wollte, dass für mich Suppe gekocht wurde oder dass mein Stückchen Kuchen zum Kaffee püriert wurde. 🙂 Im Winter fahre ich nicht gerne mit dem Auto, nur wenn es unbedingt sein muss, mal eine kurze Strecke. Deshalb war das in diesem Jahr meine letzte Tour in diese Richtung, da ich ja auch erst am 10.12.09 mit der Behandlung fertig war, bzw. die Prothese hatte.

Advertisements

Ein Kommentar zu “1. So fing alles an

  1. Du schreibst: „…. nichts bereue ich mehr, als dass ich damals den bequemsten Weg gewählt hatte, hier im Ort zu gehen!“
    Das ist wahr. Man muß ganz besonders bei Entscheidungen über Arzt oder Behandlung einen kühlen Kopf bewahren. Obwohl Das natürlich besonders schwer ist weil man durch die Gesundheitsprobleme unter Druck und in Angst ist. Ich habe mir selbst ebenfalls tragischerweise oft nicht die nötige Zeit zum Überlegen genommen. (aus Unwissenheit und Naivität)

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s