2. So ging es weiter….bis zur Behandlung


Am 21.10.09 (nachmittags) hätte ich, wie erwähnt, ein Beratungsgespräch in der Zahnarztpraxis gehabt.

Vormittags war ich mit meinem LG unterwegs, in der Kreisstadt, da er dort einen Facharzttermin hatte. Mittags waren wir auf dem Rückweg, aber unterwegs wollte das Auto nicht mehr so wie ich 😦 Es war nicht mehr fahrbereit, ich kam nicht weiter. Ich schaltete das Handy ein, welches ich für den Notfall fast immer dabei hatte (wenn nicht gerade daheim vergessen). Rief in der ZA-Praxis an und sagte meinen Termin für nachmittags ab, unter Nennung des Grundes. Bekam gleich einen neuen für den übernächsten Tag. Dann rief ich den Abschleppdienst an, mußte einige Zeit warten, bis der kam. Das Auto wurde in die Werkstatt gebracht.

Das alles war etwas viel Aufregung für mich, abends bzw. nachts hatte ich Blutdruckentgleisung, kam ins Krankenhaus. Wenn man erstmal da drin ist, werden gleich viele Untersuchungen gemacht, so dauerte es 7 Tage, bis ich wieder nach Hause konnte. Auch wurde ich im KH so langsam umgestellt, Tabletten weg, dafür Thrombose-Spritzen. Ich sagte dem Stationsarzt, dass ich am 23.10.09 einen Termin beim ZA hätte. dieser meinte, kein Problem, ich würde da mit dem Taxi hingebracht, denn ich müsse ja nicht liegend transportiert werden. Der KH-Arzt rief in der ZA-Praxis an, teilte mir dann aber mit, dass es nicht nötig wäre, diesen Termin wahrzunehmen. Während meines KH-Aufenthaltes schickte ich meinen LG zur KK, um das mit dem Kosten zu klären, da ich mich ja selber nicht darum kümmern konnte. Als Härtefall bekam ich natürlich den doppelten Festkostenzuschuss.

Als ich eine Woche später nachmittags heim kam, rief ich als erstes in der ZA-Praxis an, meldete mich zurück und wollte einen neuen Termin vereinbaren. Die Helferin meinte, das wäre nicht nötig. Es wären allerdings noch einige Tage Zeit gewesen, wo ich hätte kommen können. Ich dachte mir weiter nichts Besonderes dabei, lediglich dass ich sowieso nur das machen lassen kann, was die Kasse bezahlt und ich diesbezüglich sowieso keine Wahlmöglichkeiten hätte.                 Ich sollte meinen Blutwert nennen (Quick), aber der passte noch nicht. Doch es war das Wochenende dazwischen und ich musste danach sowieso nochmal zum Hausarzt. Der Wert am Montag passte dann, wurde auch an ZA-Praxis gefaxt und ich bekam einen Termin für den 03.11.09, zur ersten Behandlung.

Am 3.11.09 hatte ich nun den ersten Termin zum Zähne ziehen, am 4.11.09 den zweiten. Der ZA meinte, das ziehen wir schnell durch. Unter schnell verstand er insgesamt 5! Wochen, wie es sich im Nachhinein herausstellte. Gleichzeitig gab ich an diesem Tag auch meine KH-Bericht ab, wegen meiner aktuellen Medikamente usw. Diesen Bericht machte sich der ZA im Nachhinein allerdings widerrechtlich zunutzen. Er schrieb etwas über meinen Aufnahmezustand (keine Diagnose) als ich am 21.09.09 ins KH kam,  von ZA datiert mit 19.10.09 in meine ZA-Patientenakte. Dies hatte nichts mit dem Bereich Zahmedizin zu tun! Allerdings erhielt der ZA den KH-Bericht erst am 3.11.09  von mir, ich selber vom KH am Entlassungstag (28.10.09). Kann der ZA hellsehen???? Da es nicht um Zahnmedizin! ging, frage ich mich: Hat der ZA auch eine Zulassung als Allgemeinarzt?? Dann dürfte er solche Diagnosen veielleicht stellen. Zudem behauptet er in meiner Akte für gleiches Datum, (19.10.09-mein Erstbesuch wg. Zahnschmerzen), dass ich Implantate wollte, diese aber für mich zu teuer wären. Auch das steht für den 19.10.09 in meiner Patientenakte. Das wollte ich zu keinem Zeitpunkt,  ich ging an diesem Tag lediglich notgedrungen wegen Zahnschmerzen zum Arzt!

So jetzt habe ich etwas vorgegriffen, denn meine Patientenakte habe ich ja erst in der 2. Augusthälfte 2011  zurück erhalten, von damaliger RA, wandte mich dann auch  noch an eine zentrale Stelle in München, aber dazu später mehr.

Am 10.12.09  bekam ich den Zahnersatz, aber dieser passte nicht. Der ZA meinte, das würde sich geben, gab sich aber nicht. Es ist wohl auch einem Laien klar, dass sich der Kiefer, nach 5 Wochen ohne Zähne, zurückbildet.

Im Januar 2010 bekam ich eine Rechnung über 1043,51 Euro  (ABZR München), datiert mit 28.12.09. Der Betrag war allerdings auf dem anhängenden Überwesiungsvordruck durchgestrichen. Ich dachte, kann nicht sein, vielleicht ein Irrtum in der Verwaltung, die Kasse hat doch für mich alle Kosten übernommen.

Ich ging zur ZA-Praxis, sprach das am Tresen bei der Helferin an. Sie schickte mich ins Wartezimmer, wo ich ca. 15 -20 Minuten verbrachte. Währenddessen zog sie sich mit dem ZA zur Besprechung in einen anderen Raum zurück. Als der Arzt wieder weg war, rief sie mich in diesen Raum, sagte kurz und bündig, das wäre so richtig, ich müsse das bezahlen und gab mir einen Flyer über Ratenzahlung mit.

Ebenso sprach ich gleich mit an, dass der Zahnersatz nicht passe, viel zu groß sei und ich deshalb einen schiefen Kiefer hätte, was auch auf Fotos im Nachhinein zu sehen ist. Mir wurde Ausbesserung angeboten. Aber geht man erneut zu so einem ZA??? Wenn das Vertrauensverhältnis zerstört ist??? Wer weiß, über wieviel hundert Euro die nächste Rechnung gewesen wäre? Obwohl ich selber absolut nichts dafür kann, wenn der Zahnersatz nicht passt, denn nicht ich bin der Zahnarzt.

Kurz danach ging ich zur KK, wollte die erhaltene Rechnung dort abklären. Aber mir wurde gesagt, das wäre eine Extra-Leistung, welche die Kasse nicht übernimmt. (nach Prof. Hofmann) HÄÄÄÄÄÄÄÄ??? Eine so genannte i-Gel-Leistung, bei ZA heißt das allerdings “private Zusatzvereinbarung”. Ich sagte, dass ich dies ja gar nicht wollte, nie in Auftrag gab, und diese Behandlung auch gar nicht kannte, der Mitarbeiter zuckte nur mit den Schultern…

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