8.) noch mehr Anwälte und Generalstaatsanwaltschaft


Am 12.03.12 erstattete ich eine Anzeige wegen Unterschriftenfälschung und Falschaussage gegen die Zahnarzthelferin. Denn sie hatte behauptet, dass ich am 20.10.09 in ihrem Beisein mehrere Formulare unterschrieb, obwohl ich an diesem Tag ja nicht in der Praxis war. Also gelogen und deshalb bezog sich mein Verdachte auch auf sie. Laut igel-monitor.de erhalten auch die Helferinnen einen finanziellen Bonus, bei Vermittlung von privaten Zusatzvereinbarungen. Doch die Anzeige verlief, wie alles andere, im Sande. Wurde seitens der Staatsanwaltschaft F.nicht weiter nachgegangen. Warum auch, wenn man einen ZA als Chef bzw. auch zum  Freund hat? 🙂

Gleichzeitig setzte ich am 12.03.12 ein Schreiben auf, an die nächsthöhere Instanz (General-Staatsanwaltschaft in G.), wo ich den Fall nochmals schilderte, unter Nennung des AZ. Allerdings vergass ich da zu erwähnen, dass sich der ZA selber widersprach.(siehe einen Beitrag zuvor). Aber wenn die Unterlagen in der Justiz in G. richtig durchgesehen worden wären, hätte man es darin lesen können. Ist es meine Aufgabe, auf widersprüchliche Aussagen hinzuweisen? Ich werde dafür (im Gegensatz zu anderen) jedenfalls nicht bezahlt.

Am 15.03.12 war ich mit 2 anderen Frauen bei einem Anwalt, in einem anderen Bundesland, lediglich zu einem Gespräch. Dies bekamen wir kostenlos übers Medizinnetz. Auch die beiden anderen Frauen hatten Schwierigkeiten mit diesem ZA. Wir gingen zu dritt in sein Zimmer, denn wir kannten unsere Geschichte gegenseitig und hatten nichts zu verheimlichen. Der RA nahm sich viel Zeit, sah sich die Unterschriften an und meinte, da gäbe es Differenzen. Er sah sich auch das restliche von mir an und sagte, da wäre wohl einiges schief gelaufen, vor allem auch, was die Anwältin zuvor betraf. Aber weiter helfen konnte/wollte er uns nicht, da wir ja keinen Rechtsschutz hatten, bzw. ihn nicht bezahlen könnten, aber ein wichtiger Grund war auch, dass er zu feige war, gegen Kollegen vorzugehen.

In einer Zeitschrift las ich etwas über eine Leseraktion, da konnte man an einem bestimmten Tag im Monat kostenlos mit einem Anwalt telefonieren, zum Ortstarif. Das tat ich und schilderte kurz meinen Fall. Der Anwalt war sehr nett und sagte, ich solle mir das nicht gefallen lassen. Seine Kanzlei ist in einem anderen Bundesland, paar 100km entfernt von mir. Er riet mir, den Vergleich zu widerrufen, da dieser unter falschen Voraussetzungen geschlossen wurde. Dies tat ich dann auch, innerhalb der Jahresfrist.

Im April 2012 (datiert 10.04.2012) erhielt ich Post von General-SA G, Oberstaatsanwalt .: „Der Beschwerde vom 12.03.12 gegen die Verfügung der Staatsanwaltschaft F. vom 07.03.12 gebe ich keine Folge. Auf die vorbezeichnete Beschwerde wurden die einschlägigen Vorgänge von mir unter Beiziehung der Akten überprüft. Ergebnis ist, dass die Entscheidung der Staatsanwaltschaft F., das Verfahren gemäß § 170 Abs. 2 StPO einzustellen, der Sach-und Rechtslage entspricht.“

Keine Äußerung zum Widerspruch des Arztes, obwohl die Akten von OSA Herrn K. „überprüft“ wurden???

Im Mai 2012 (datiert 03.05.12) erhielt ich wieder Post von SA F.. Ein Herr SA B. teilte mir mit, dass das Verfahren § 170 Abs. 2 StPO eingestellt werde. Meine Behauptung, das ich an diesem Tag (20.10.09) nicht in der Praxis war, sei nicht ausreichend, um einen Tatnachweis zu führen.Zudem wurde mir wieder angekreidet, dass ich die Fälschung der Unterschriften erst so spät bemerkte.

Wie bereits zuvor erwähnt, wie sollte ich die gefälschten Unterschriften „früher“ bemerken, wenn ich die Papiere erst in der 2. Augusthälfte 2011 von RA Frau R. zurück erhielt???? Hätte ich sie früher gehabt, hätte ich natürlich auch früher eine Anzeige erstatten können. Wann die RA Frau R.. Kenntnis über diese Papiere hatte, weiß ich nicht. Aber es wäre ihre Pflicht gewesen, mich sofort darauf hinzuweisen, dass es Dokumente mit meinen?  Unterschriften zu einer „privaten Zusatzvereinbarung“ gibt.  Sie hätte mich informieren müssen, bzw. zur Rede stellen. Z.B. „Ja, wenn sie das tatsächlich unterschrieben hatten, warum kamen Sie dann überhaupt zu mir?“ In diesem Fall hätte sie dann auch gar nicht zu klagen brauchen, da aussichtslos. Also ebenfalls eine Verletzung der Berufspflicht!

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