Zitate und Sprüche über Religion/Glaube/Kirche

Hier schreibe ich einige Zitate auf, welche nicht von mir selber sind, deshalb gebe ich auch den jeweiligen Verfasser stets mit an. Die Zitate werden laufend ergänzt.

Du sollst das Recht nicht beugen, die Person nicht ansehen und nicht Bestechung annehmen. (5. Mos. 16,19)

Geldgier ist eine Wurzel alles Übels; danach hat einige gelüstet und sie sind vom Glauben abgeirrt und machen sich selbst viel Schmerzen. Aber du, Gottesmensch, fliehe das! (Der erste Brief des Paulus an Timotheus (#1.Tim 6,10f)

Mit dem Munde verkünden sie sentimental das Gebot: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“, aber in Wirklichkeit klammern sich die Menschen wie wilde Tiere mit ihren Krallen an diese Nächsten und treten sie mit den Füßen zu Boden, wobei jeder, der es nur kann, von der Arbeit anderer lebt. (John Ruskin)

Das Böse wird durch sich selber bestraft; denn die Hölle hat ihre Richter in jedem einzelnen Mitgliede; den teuflischen Lohn teilt jeder Gast des Abgrundes sich selber aus. Gott straft also selber nicht und züchtigt nicht, – das ist falscher Wahn! – der Satan verrichtet sich selber diesen Dienst. (Johann Heinrich Voß)

Drei R gehören Gott allein: rühmen, rächen, richten. (Deutsches Sprichwort)

Hast du Gewalt, so richte recht,Gott ist dein Herr und du sein Knecht.
(Deutsches Sprichwort)

Das Gegenteil von heilig heißt nicht sündhaft, sondern scheinheilig. (Paul Eßer)

Die Hölle ist voll von Scheinheiligen. (Pavel Kosorin)

Mittel scheinheiligen den Zweck. (Manfred Hinrich)

Unter den Scheinheiligen ist einer des anderen Teufel. (Unbekannt)

Des Menschen Habgier ist sein Höllenreich. (Ernst Ferstl)

Wenn böse Menschen dich verurteilen, dann sage ihnen, daß uns jener droben richten wird und daß das heilige Vorrecht des Verzeihens von dir erkauft ward durch dein großes Leiden. (Aus Ostasien)

Wer behauptet, die Kirche sei voll von Scheinheiligen, ist im Irrtum. Für einen mehr ist immer noch Platz. (Unbekannt)

Warum sind nachts unsere Straßen so hell? Wegen der vielen Scheinheiligen, die unterwegs sind. (Erhard Blanck)

Menschen, die ihr Heil ausschließlich dem Geldschein widmen, sind meistens Scheinheilige ohne Heiligenschein. (Willy Meurer)

Ein Abschiednehmen in Würde: etwas, das einem in unserer verlogenen und scheinheiligen Gesellschaft schier verunmöglicht wird. (Peter Rudl)

Wenn jeder Scheinheilige wie eine 60-Watt-Birne leuchten würde, könnte man nachts nicht mehr ohne Augenbinde schlafen. (Wolfgang J. Reus)

Die Ungleichheit der Menschen reicht bis zu Ihrem Tode. Die Armen sind hier aber gegenüber den Reichen und Mächtigen im Vorteil, weil angesichts ihrer sterblichen Hüllen bei weitem weniger gelogen, gelobhudelt und scheinheilige Phrasen gedroschen werden. (Prof. Querulix)

Strenge Richter: Wär‘ der liebe Gott so streng,Wie die Menschen im Verdammen,
Würde bald der Platz zu eng, Drunten in der Hölle Flammen. ( Theologe Friedrich Pesendorfer)

Das Weltgericht wird kommen. Allein, es wird den Glauben richten. (Peter Rudl)

Seht zu und hütet euch vor aller Habgier; denn niemand lebt davon, dass er viele Güter hat. (Das Evangelium nach Lukas (#Lk 12,15)

Wer sich selbst nichts Gutes gönnt, was sollte der andern Gutes tun? Er wird aber auch wenig Freude an seinem Eigentum haben. Es ist nichts schlimmer, als wenn einer sich selbst nichts Gutes gönnt; und das ist die rechte Strafe für seinen Geiz. Tut er etwas Gutes, so tut er’s nur aus Versehen; zuletzt kommt doch wieder seine Habgier zum Vorschein. Das ist ein böser Mensch, der nicht mit ansehen kann, dass man den Leuten Gutes tut, sondern sein Angesicht wegwendet und sich über niemand erbarmt. (Sirach (#Sir 14,5-8)

Wie du gerichtet, wird man dich richten. (Friedrich Rückert)

Das Recht: Das Recht zur Seiten Gottes sitzt im Himmel;
Hinab sein rückwärts schauend Auge blickt;
Gerecht und ungerecht im Volksgewimmel
Und jede Handlung ihre Folge schickt.
Der Richter richtet falsch im Weltgetümmel,
Dem Bösen Lohn, dem Guten Strafe nickt;
Zu Gott flehn Gut und Böse um Erhörung,
Und beiden Gott gibt ihres Flehns Erhörung.

Was dir geschieht, von Gott war es gesendet;
Nicht Lohn noch Strafe ist es, Unglück, Glück.
Zu Heil und Unheil wird’s von dir gewendet,
Und jede Tat, sie kommt zu dir zurück,
Erst durch dein neues Tun wird sie beendet,
Beginnt ein neues, gut und schlimm Geschick.
Zum Engel heb des Rechts die Hände: „Lenken
Solltst bis zum Tod mein Handeln und mein Denken.“ (Paul Ernst)

 

 

 

 

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